Weltsparen: Bis zu 225 Euro Prämien für Festgeldanlage

Update: Die Modalitäten der Freundschaftswerbung haben sich geändert. Aktuell (Stand: Mai 2017) erhält der Neukunde 50 Euro und der Werber sogar 100 Euro Prämie.  Details finden Sie unter diesem Link. Die im Text genannte Willkommensprämie von bis zu 75 Euro wird weiterhin zusätzlich gewährt.

Bereits seit 2013 bietet Weltsparen die Möglichkeit, in Deutschland ohne großen Aufwand und in deutscher Sprache attraktive Tages- und Festgeldprodukte ausländischer Banken abzuschließen, und war damit Vorreiter für weitere Unternehmen dieser Branche, etwa Savedo und Zinspilot.

Wenn Sie derzeit als Neukunde unter diesem Link ein Konto eröffnen, vergibt Weltsparen bis zu 225(!) Euro an Prämien:

1. Sofern Sie sich vor der Eröffnung von einem Bestandskunden werben lassen, erhält Ihr Werber kurz nach Einrichtung der Festgeldanlage eine Prämie von 100 50 Euro, und Sie bekommen [ebenfalls] 50 Euro. Dabei spielen Anlagesumme und Laufzeit des Festgelds keine Rolle – so bieten etwa die deutsche Greensill Bank sowie die portugiesische Banco BNI Europa ein Festgeld mit einer Laufzeit von lediglich drei Monaten (ab 5.000 Euro) an, während die britische FirstSave €uro bereits eine Einlage von lediglich 2.000 Euro bei einer Laufzeit von mindestens einem Jahr akzeptiert.

2. Mit der Freundschaftswerbung kombinierbar ist die „Willkommensprämie“ von Weltsparen: Diese beträgt maximal 75 Euro, wobei deren Höhe von der Laufzeit des Festgelds abhängt. Auch Tagesgeldkunden können diese Prämie erhalten, wobei Tagesgeld jedoch nicht kundenwerbefähig (s.o.) ist. Details zur Willkommensprämie finden Sie unter diesem Link nach Klick auf „75€ Prämie“ (ganz oben).

Übrigens: Falls Sie eine zweite Festgeldanlage bei einer anderen Weltsparen-Partnerbank einrichten oder ihre bestehende Anlage verlängern möchten, haben Sie derzeit Anspruch auf 50 Euro Treueprämie. Details dazu finden Sie unter diesem Link.

Zwei Dinge sind bei Weltsparen (und generell Anlagen im EU-Ausland) zu beachten:

1. Sämtliche EU-Staaten haben einen eigenen Einlagensicherungsfonds, der im Insolvenzfall pro Person und Bank eine hundertprozentige Haftung bis 100.000 Euro (bzw. einer in etwa vergleichbaren Summe in der Landeswährung) zusichert. Es gibt allerdings sehr unterschiedliche Einschätzungen hinsichtlich der Frage, ob auch bei einem kleineren bzw. wenig finanzstarken Land die Haftung sichergestellt ist, falls eine größere Bank Insolvenz anmeldet.

2. Die deutsche Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer) wird nicht automatisch abgeführt. Falls Sie zusammen mit Ihren übrigen Kapitaleinkünften den Freibetrag von 801 bzw. 1602 Euro überschreiten, sind Sie verpflichtet, die Zinseinkünfte Ihrer Weltsparen-Anlage(n) in Ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben. Ferner erheben einige Länder eine Quellensteuer, die automatisch abgeführt wird und sich über die zuständige Behörde des betreffenden Staates und/oder die Steuererklärung zumindest teilweise erstatten lässt.

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Anlagezertifikate: Bei Kursstürzen Kaufchancen prüfen

Nun ist doch passiert, wofür die Wettbüros noch am Wahltag eine Wahrscheinlichkeit von lediglich ca. 20 Prozent prognostizierten: Die Briten haben am vergangenen Donnerstag für den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union gestimmt. Aufgrund der völlig anderen Erwartungshaltung – die Börsen waren in den Tagen zuvor deutlich gestiegen, da auch die Anleger allgemein von einem Verbleib in der EU ausgegangen waren – brachen die weltweiten Aktienmärkte am Freitag massiv ein. Der wichtigste Index der Eurozone, der EuroStoxx 50, etwa verlor in der Spitze rund 10 Prozent an Wert.

Solche heftigen Einbrüche, die mit einem massiven Anstieg der sogenannten Volatilität einhergehen, führen bei bestimmten Anlagezertifikaten zeitweise zu ausgesprochen günstigen Kaufgelegenheiten. Dies will ich an folgendem Beispiel verdeutlichen:

Unter der WKN SG88RW lässt sich ein Bonuszertifikat der Societe Generale auf den EuroStoxx 50 erwerben. Vorausgesetzt, die französische Großbank meldet keine Insolvenz an – Zertifikate haben generell ein Emittentenrisiko -, wird das Produkt am 25. November dieses Jahres zu einem Preis von 88,75 Euro zurückgekauft, sofern der EuroStoxx 50 bis zum 16. November, also innerhalb von knapp fünf Monaten, niemals einen Stand von 1.500 Punkten unterschreitet – dieses Niveau hatte der Index zuletzt vor 21 Jahren. Selbst vom Freitagstief aus betrachtet hatte das Wertpapier damit einen Puffer von rund 45 Prozent; bezogen auf Schlusskursbasis dieses Tages war er sogar noch etwas größer.

Aufgrund des massiven Kurseinbruchs des EuroStoxx 50 wurde dieses Zertifikat am Freitag zeitweise erstaunlich niedrig gepreist: Wies das Papier am Donnerstag noch einen Schlusskurs von 87,81 Euro auf, war es am Freitagmorgen zwischen 8 und 9 Uhr im Tief für weniger als 84 Euro erhältlich. Mit diesem Kurs ergab sich eine Renditechance von rund 5,5 Prozent – aufs Jahr umgerechnet entspricht das rund 13 Prozent p.a. (An- und Verkaufskosten noch nicht berücksichtigt, wobei die bei Nutzung des Emittentenhandels eines günstigen Brokers, etwa flatex, in der Regel kaum ins Gewicht fallen).

Leider währte die sehr niedrige Bewertung dieses Bonuszertifikats nur kurz: Am Freitagabend war es mit rund 86 Euro schon wieder deutlich teurer (entspricht einer Renditechance von immerhin 3,2 Prozent bzw. knapp 7,7 Prozent p.a.) – das Beispiel zeigt jedoch, dass es gerade an Tagen mit einem massiven Einbruch lohnen kann, sich auf die Lauer zu legen.

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