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Attraktive Zinsen bei US-Dollar-Festgeld – eine sinnvolle Anlage?

Während die Anlagezinsen im Euroraum weiterhin eher sinken, wenn auch in geringerem Tempo als in den vergangenen Jahren und vermehrt mit Ausnahmen, steigen die Zinssätze von in US-Dollar notierten Festgeldangeboten schon seit einiger Zeit und erreichen allmählich akzeptables Niveau.

So lässt sich derzeit beispielsweise über Weltsparen bei der britischen Bank First Save Euro ein einjähriges Festgeld mit einem Zinssatz von 2,40 Prozent p.a. abschließen, bei zweijähriger Laufzeit sind es sogar 2,65 Prozent p.a. Und die deutsche Greensill Bank bietet, ebenfalls über Weltsparen, für US-Dollar-Festgeldanlagen mit drei bis neun Monaten Laufzeit immerhin 1,7 bis 1,9 Prozent p.a. Einen Überblick finden Sie unter diesem Link.

Der Grund für diesen Zinstrend ist eindeutig: In den letzten rund zwei Jahren hat die amerikanische Notenbank Fed den wichtigsten Leitzins schrittweise um 1,25 Prozentpunkte erhöht – und so wie es aktuell aussieht, werden bis Ende dieses Jahres mehrere weitere Erhöhungen folgen.

Sofern also, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht, nichts dazwischenkommt, spricht derzeit alles für eher kürzere Festgeldlaufzeiten – in einem Jahr sollten die Zinssätze von US-Dollar-Anlagen noch höher notieren als aktuell.

Aber sollte man als Anleger mit Euro im Portemonnaie überhaupt in US-Dollar-Festgeld investieren? Klar ist: Wenn Sie sicher sein wollen, bei Fälligkeit mindestens ihr komplettes Kapital zurückzuerhalten, verbietet sich das. Denn falls der US-Dollar zu diesem Zeitpunkt niedriger notiert als bei Start der Anlage, schmälert dies Ihre Rendite, und schlimmstenfalls machen Sie sogar Verlust.

Gerade in diesen Tagen kommen seitens der US-Regierung eindeutige Signale, dass man mit der aktuellen Dollar-Schwäche durchaus zufrieden ist. Und auch wenn der Euro nun schon seit rund einem Jahr steigt, liegen wir aktuell noch meilenweit von früheren Hochs entfernt – vor rund zehn Jahren lag unsere Währung bei knapp unter 1,60 US-Dollar, so dass zumindest unter diesem Aspekt noch viel Luft nach oben ist.

Aber keine Regel ohne Ausnahme: Kaufen Sie gern und viel in den USA oder anderen US-Dollar-nahen Ländern ein? In dem Fall könnten Sie Ihr persönliches Währungsrisiko mit einer US-Dollar-Anlage „hedgen“. Denn wenn der Euro in absehbarer Zeit doch wieder sinkt, etwa weil Krisen im Euroraum wieder aufflammen, verteuert dies Käufe in den USA. Mit den Währungsgewinnen aus einem US-Dollar-Festgeld lässt sich das ausgleichen.

Fazit: Eine US-Dollar-Anlage ist generell und auch derzeit trotz attraktiver Zinsen in der Regel nur etwas für risikobewusste Anleger, die zum einen davon ausgehen, dass der US-Dollar nach Start der Anlage nicht weiter sinkt und, wenn sie mit dieser Einschätzung falsch liegen, schlimmstenfalls auch mit einem Verlust leben können. Derzeit scheinen zudem kürzere Laufzeiten sinnvoll zu sein.

FestgeldPlus: Interessante Innovation mit bis zu 2,75 Prozent Zinsen p.a.

Update 2: Zusätzlich winken derzeit 50 Euro Prämie, wenn Sie zum ersten Mal in FestgeldPlus investieren und sich der Anlagebetrag auf mindestens 10.000 Euro beläuft.

Update: Das Angebot ist unter diesem Link bis Juli in veränderter Form wieder verfügbar.

Erneut können Sie aus zwei Aktienkörben wählen – der erste enthält die bereits von der letzten Aktion (s.u.) bekannten Unternehmen Bayer, BASF, Siemens und SAP. Im Erfolgsfall erhalten Sie auch diesmal 2,75 Prozent p.a., jedoch beträgt die Laufzeit nun 24 Monate.

Der alternative Aktienkorb besteht aus den Brauerei-Konzernen Inbev, Heineken, Constellation und Molson. Hier beträgt die Laufzeit 12 Monate und der Zinssatz im Erfolgsfall 2,65 Prozent p.a.

Sollten bei Laufzeitende nicht alle vier Aktien im Plus notieren, erhalten Sie die komplette Einlage (mindestens 2.500 Euro, maximal 100.000 Euro) zurück.

Über das Portal Savedo lassen sich seit 2014 Festgeldanlagen bei ausländischen Banken einrichten. Leider ist der Trend sinkender Zinsen nicht nur in Deutschland ungebrochen, so dass eine gängige festverzinsliche Anlage derzeit eher unattraktiv erscheint.

Das dachte sich offenbar auch Savedo und hat unter diesem Link mit „FestgeldPlus“ eine interessante Produktinnovation auf den Markt gebracht: Bei dieser profitieren Sie von steigenden Kursen bei vier Aktien, ohne ein Verlustrisiko zu tragen – lediglich der Zinssatz Ihrer einjährigen Festgeldanlage (ab 2.500 Euro) kann auf 0,0 bzw 0,2 Prozent p.a. sinken.

Sie können zwischen zwei Aktienkörben wählen:

Korb 1 besteht aus den Aktien der deutschen Großkonzerne Bayer, BASF, Siemens und SAP. Wenn alle Werte am 3. April 2018 höher notieren als am 10. April 2017, erhalten Sie auf Ihre Festgeldanlage 2,75 Prozent p.a. Wenn jedoch mindestens ein Wert niedriger notiert, wird Ihre Festgeldanlage lediglich mit 0,2 Prozent p.a. verzinst.

Korb 2 besteht aus den Aktien der Automobilhersteller BMW, Ferrari, Porsche und Tesla. Hier winken Ihnen sogar 3,15 Prozent p.a. Sollte allerdings mindestens ein Wert am 3. April 2018 niedriger notieren als am 10. April 2017, wird Ihre Festgeldanlage gar nicht verzinst, so dass Sie in dem Fall den eingezahlten Anlagebetrag zurückerhalten.

Es erfolgt wohlgemerkt keine Aktienanlage, sondern lediglich die Kurse besagter Aktien an den beiden Stichtagen sind für die Höhe der Verzinsung Ihrer Festgeldanlage entscheidend. Somit besteht für Ihr angelegtes Kapital kein Aktienkursrisiko.

Das Festgeld wird bei der portugiesischen Banco de Investimento Global angelegt, die in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet wurde. Im Fall einer Insolvenz der Bank hat sich Portugal zu einer vollständigen Haftung bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Person verpflichtet. Informationen zur Versteuerung eines Zinsgewinns finden Sie unter diesem Link.

FestgeldPlus ist ideal, wenn Sie einerseits von steigenden Kursen am Aktienmarkt profitieren, andererseits in einem Jahr aber auf jeden Fall mindestens den Anlagebetrag zurückerhalten möchten. Zwar gab es auch bisher schon Möglichkeiten, ohne Risiko an steigenden Aktienkursen zu partizipieren, etwa in Form von Garantiefonds, allerdings i.d.R. bei einem deutlich längeren Zeithorizont.

Die Savedo-Freundschaftswerbung, bei der Werber und Neukunde jeweils 50 Euro erhalten, wird bei diesem Produkt nicht angeboten. Da FestgeldPlus allerdings auch Bestandskunden offen steht, können Sie sich werben lassen, wenn Sie zuvor unter diesem Link ein normales Festgeld (ab 5.000 Euro mit einer Laufzeit von mindestens sechs Monaten) über Savedo abschließen.

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